Der vergessene Maler - Film tvR-SF1

Il pictur emblidà - Edgar Vital da Ftan

Der vergessene Maler - Edgar Vital

Cuntrasts: Am Sonntag, 14 Juni 2009 um 17.25 h strahlte die tvR im SF1 ein Porträt zum Leben und Werk von Edgar Vital aus.

Kurzfilm in romanischer Sprache (Autor: Arnold Rauch RTR / 12 Min.): >> Il pictur emblidà ....

Die Familie Vital

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Familie Nicola Vital-Corradini mit sieben ihrer neun Kinder
Die Heimatgemeinde des Künstlers Edgar Vital (1883 – 1970) ist Ftan im Unterengadin. Ursprüng­lich stammen die Vital nicht von Ftan, sondern von Sent. In Ftan liess sich Ed­gars Grossvater Nicola Vital (1823-1882) mit seiner Gat­tin Barbara Lina Vital–Corradini (1833-1907) end­gültig nieder. Nicola Vital diente der Gemeinde als Pfarrer und erwarb dort auch das Bürgerrecht. Das Ehepaar zog neun Kinder – sieben Mädchen und zwei Jungen gross. Ihr zweitältestes Kind, Andrea Vital, war Edgars Vater (Bild: hinten neben dem Vater stehend, leicht verdeckt). >>> Stammbaum (Vital-Corradini)

 

 

 

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Das Leben von Edgar Vital

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Edgar Vital ca. 1898 im Alter von 15 Jahren
Der Kunstmaler Edgar Vital (1883-1970) lebte und wirkte zur Haupt­sache in Ftan. Hier ver­brachte er auch seine ersten Le­bensjahre. Durch die Wahl seines Vaters Andrea Vital (1855-1943) in die Kantons­regie­rung (1894-1902) war die Über­sied­lung nach Chur ge­geben. Hier besuchte er das Gymna­sium der Bündner Kan­tonsschule, begab sich aber schon vor Ab­schluss der Matura nach München (1902), um sich seinen künstlerischen Neigungen zu wid­men (Kunst­gewerbeschule Romeis und Gme­lin; Privat­schulen von Wolf und Kirr; Stu­dien­abschluss an der königlich bayrischen Akademie der bildenden Künste bei Pro­fessor Franz von Stuck. Ein längerer Auf­enthalt in Florenz und Rom unter­brach die Münchner Stu­dienzeit, nach deren Ablauf Vital nach Paris ging, wo er Matisse begeg­nete. Zuletzt hielt sich der Künstler von 1911 bis 1913 in Genf auf, wo Hodler ihm seine Aufmerk­samkeit schenkte.

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Der Künstler Edgar Vital

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„Portrait Fräulein M.F.“ (1929
Vitals Beschränkung auf das Unterengadin hat ihn zum stillen Maler werden las­sen, was von der Kritik verschiedentlich bedauert worden ist. Das frühe „Portrait Fräulein M.F.“ (1929), das sich heute im Bündner Kunstmuseum befindet, hatte bei einigen Bet­rachtern offenbar die Hoffnung auf einen Bündner Otto Dix geweckt. Es wirkt in seiner Stilisierung der Figur, im grosszügigen maleri­schen Duktus wie auch im Farbausdruck ausge­sprochen kühn. Lässig und erotisch sitzt die ele­gant gekleidete Dame auf einem umgekehrten Sessel locker auf der geschwungenen Armlehne. Die Beine betonen in ihrer ungezwungenen Hal­tung – die linke Fussspitze berührt leicht den Bo­den – den privaten, nicht offiziellen Charakter des Bildnisses. Ihr knallrotes Kleid und Bubikopf kün­den von den frechen Zwanziger Jahren. Auffallend ist Vitals freier Umgang mit den räumlichen Ver­hältnissen.

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Curriculum Vitae

1883

Geboren in Ftan am 9. Mai 1883, Sohn von Andrea Vital (1855-1943) und Chatrina à Porta (1862-1938). Erstes von vier Kindern

1894

Umzug nach Chur, Besuch der technischen Abteilung an der Kantonsschule

1902/03

Kunstgewerbeschule in München bei Romeis und Gmelin

1903/04

Studien in Florenz (1902/03) und Rom (1902/03/06)

1904/05

Privatschule von Wolf und Knirr, München

1906/07

Akademie bei Franz von Stuck, München

1908-10

Paris, verbunden in persönlicher Freundschaft mit Henry Matisse und Peter Barblan; Studien in Italien

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